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3 Kommentare auf “Besorgte Nachrichten, KW 1/2016”

  1. sebastian sagt:

    Das mit dem friedlichen Miteinander hat sich wohl nach Köln erledigt.

    Als Deutscher ist man in seinem eigenen Land nicht mehr sicher.

    Wir brauchen jetzt Lösungen…die Zeit des linken Gelaber ist vorbei!

    • Alexander Schestag sagt:

      Nein, das hat sich nicht erledigt. Ganz im Gegenteil. Das friedliche Miteinander wird jetzt umso mehr gebraucht. Das ist die einzig nachhaltige Lösung.

    • Als Deutscher ist man in seinem eigenen Land nicht mehr sicher.

      Stimmt. Millionen von Menschen, davon nicht wenige Kinder, müssen Hartz IV beziehen, das ihnen nach Lust und Laune der Behörden zusammengestrichen oder ganz vorenthalten werden kann; entsprechende Gerichtsverfahren dauern Jahre, weswegen viele sich gar nicht mehr wehren, auch wenn sie letztendlich Recht bekommen würden. Dazu kommen weitere Millionen Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen und/oder in der Zeitarbeit, die auch nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen sollen. Verlangen sie den Mindestlohn, findet sich ein Grund zur Kündigung oder der Vertrag wird halt nicht verlängert. Man kann sich seiner Existenz wirklich nicht mehr sicher sein.

      Aber nicht wegen der Flüchtlinge, sondern wegen einer menschenverachtenden Sozialpolitik, die den Ausdruck „Sozialstaat“ schon lange nicht mehr verdient.

      Achja, Köln. Da stellt sich ja jetzt so langsam ein neuer Aspekt heraus: „Diese Jugendlichen haben gar keine anderen Möglichkeiten“ heißt es bei SpOn, und auch die TAZ schreibt heute zu den Razzien in Düsseldorf: Heimat der Macho-Gangster,

      „Probleme machten junge Leute, darunter viele Marokkaner. „Sie haben keine Chance auf Asyl und geben sich als Syrer aus. Sie können kein Deutsch, wissen nicht wohin“, sagt Quanssaida. Deshalb ziehe es sie in die großen Städte. Hier fänden sie zumindest Menschen, die die gleiche Sprache sprechen. Die Frage sei: „Was können wir tun, damit sie nicht auf der schiefen Bahn landen, ins kleinkriminelle Milieu abrutschen, sondern hier Fuß fassen?

      Wenn man Menschen dermaßen fallen läßt, ist es übrigens egal, ob sie hier geboren sind oder aus welchem anderen Land sie kommen: Sie sterben oder müssen Gesetze brechen, um zu überleben.

      Und nur so ganz nebenbei: Auch wenn die Polizeiberichte derzeit voll sind von sexuellen Übergriffen durch „Nordafrikaner“ auf der Straße, finden die meisten Übergriffe und Vergewaltigungen im Familienkreis und im nahen Umfeld statt, ganz unabhängig von der Herkunft der Täter – und nicht auf der Straße. Aber das geht derzeit generell so ein bißchen unter. Dieselben übrigens, die jetzt wegen der sexuellen Selbstbestimmung der „deutschen Frau“ herumtröten, haben über lange Zeit geschwiegen oder lustig mitgemacht, wenn Frauen auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in der Disco blöd angemacht, angetatscht oder sexuell beleidigt wurden, und es sind dieselben, die sagten, „hätte sie mal keinen Minirock angezogen“, wenn eine Frau eine Vergewaltigung angezeigt hat.

      Ich habe kein bißchen weniger Angst, auf die Straße zu gehen, weil da jetzt ein paar Asylbewerber mehr rumlaufen. Auch nächtliche dunkle Parks schrecken mich nicht ab. Angst habe ich vor einer Gesellschaft, die aus welchen Gründen auch immer Minderheiten ihre Menschenwürde absprechen und ihnen die Grundrechte verweigern möchte.