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Empört es euch, dass sich Rassisten und Nazis in der Öffentlichkeit beschönigend „besorgte Bürger“ nennen? Macht ihr euch Sorgen über die zunehmenden rassistischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft? Mit eurem Kommentar unter der Erklärung könnt ihr diese Erklärung unterzeichnen und damit zum Ausdruck bringen, dass ihr besorgte Bürger seid, die Rassismus und Gewalt gegen Asylbewerber und Flüchtlinge ablehnen und sich für ein friedliches und vielfältiges Zusammenleben aller Menschen in Deutschland einsetzen. Bitte teilt diese Erklärung auch.

Update 29.07.2015: Ab jetzt sind auch anonyme Unterschriften ohne Angabe von Name und Mailadresse möglich. Damit soll Menschen die Unterschrift ermöglicht werden, die Angst vor Verfolgung durch Rechte haben müssen. Ihr dürft aber auch weiter euren „Realnamen“ oder ein Pseudonym angeben.

Erklärung

Seit einiger Zeit steht der Begriff „besorgte Bürger“ in der Öffentlichkeit für Personen, die versuchen, ihren Rassismus durch diesen Begriff zu verharmlosen. Dahinter stecken in Wahrheit Personen, die die Menschen, die bei uns als Flüchtlinge Schutz vor Verfolgung suchen, offen ablehnen oder gar angreifen.

Uns bereitet das große Sorgen. Wir beobachten 70 Jahre nach der Überwindung des Terror-Regimes der Nationalsozialisten wieder die Entstehung eines Klimas, in dem Menschen, die „irgendwie anders“ sind, abgelehnt und sogar offen bekämpft werden. Besonders große Sorgen bereitet uns die zunehmende Zahl von Anschlägen auf geplante und neuerdings sogar bewohnte Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte. Wir sehen auch mit Sorge, dass diese Anschläge nach wie vor nicht als das bezeichnet werden, was sie sind: Terrorismus.

Wir, die Unterzeichner, wehren uns daher gegen die Vereinnahmung des Begriffes „besorgte Bürger“ durch Rassisten und Nazis. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die zu uns kommen, um hier in Sicherheit und Frieden leben zu können. Wir erklären, dass wir Hass und Gewalt gegen diese Menschen entschieden ablehnen und dem aktiv entgegentreten. Wir setzen uns für ein vielfältiges und friedliches Zusammenleben aller Menschen ein.

Wir sind besorgte Bürger!

79 Kommentare auf “Wir sind besorgte Bürger!”

  1. Alexander Schestag sagt:

    Ich hoffe, dass wir viele werden!

  2. Ute Drechsel sagt:

    So ist es.

  3. Walsonde sagt:

    Auch wenn mir der Begriff des Bürgers zuwider ist, schließe ich mich hier vollumfänglich an. Denn auch ich bin besorgt. Nein, eigentlich stimmt das so gar nicht mehr. Ich war besorgt. Inzwischen bin ich entsetzt, über das Tempo, in welchem die Gesellschaft mit Pogromen und der Duldung derselben in Richtung Faschismus rückt.

  4. Pascale Krambrock sagt:

    Ich stimme dem vollumfänglich zu.

  5. Birgit Nietsch sagt:

    Ich unterschreibe das.

  6. Tanja Hilton sagt:

    Ich stimme dem voll und ganz zu.

  7. Stefan Dörrich sagt:

    Ich finde hochgradig besorgniserregend, dass es inzwischen bei sehr vielen Menschen als völlig normal und legitim angesehen wird, Hetze gegen andere Menschen zu verbreiten. Da sind die Nazis ihrem Ziel, Faschismus als „normale politische Einstellung“ zu etablieren, einen Schritt näher gekommen. Deshalb müssen wir uns entschieden dagegen wehren und jeder Form von Rassismus und Faschismus entschieden entgegentreten. Runter vom Sofa, raus auf die Straße!

  8. Peter Laskowski sagt:

    *unterschreib*!

  9. Peter Abels sagt:

    Uns werden alle Grundbedürfnisse erfüllt- mit Sicherheit!
    Was soll das ihr alles was anders ist Hasser! Was nimmt der Syrier Euch der um Hilfe bittet? Ich unterschreibe!!!

  10. Kristina Barthel sagt:

    Hiermit befürwortet und unterschrieben in der Hoffnung das wir etwas bewegen können !

  11. Hans-Jörg Meyer sagt:

    Da bin ich dabei!

  12. Melanie Schnabel sagt:

    Ich bin sehr besorgt darüber, dass Uninformiertheit, Ignoranz und irrationale Angst wieder zu menschenverachtenden Parolen und Taten führen.

    Ein Glück, dass es auf der anderen Seite auch viele kluge, mutige Menschen mit Herz und Verstand gibt, die Menschlichkeit und Nächstenliebe als wirkliches höchstes Gut unseres „christlichen Abendlandes“ verteidigen.

  13. Christina sagt:

    Ich bin besorgt über das Klima das derzeit in weiten Teilen Deutschlands herrscht. In einem reichen Land indem kein Mensch Hunger leiden muss. In einem Land von dem ich annahm dass es aus seiner Geschichte gelernt hat. Ich bin ein Deutscher, ich schäme mich nicht dafür und ich möchte das dieses auch so bleibt.

  14. Maren Kaufmann sagt:

    Auch ich bin besorgt! Besorgt um die braunen, die so laut schreien und um die, die dem gehör schenken!
    Hiermit unterschreibe ich.

  15. Simone sagt:

    Dazu fällt mir nur ein Zitat ein – „Diese Menschen sind blind für die Not anderer. Sie sehen nur sich selbst. Und die Probleme, die sie bekommen könnten zu viele Zuwanderer in Deutschland leben. Sie verstehen nicht, was Menschlichkeit ist. Sie stehen mit dem Kopf zur Wand und sehen nur Tapete.“

  16. Alexandra Rothemann sagt:

    Ich bekomme Bauchschmerzen, wenn ich sehe, wie leicht sich rechtes Gedankengut wieder mitten in unsere Mitte geschlichen hat… wie tief der braune Sumpf in der BRD offenbar noch immer ist. Wie leicht sich Massen manipulieren lassen und wie schnell man Hass in eine salonfähige Maske packen kann. Es ist eine wichtige Aufgabe von Medien, Politik und uns allen, sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen und Aufklärung betreiben… und eine Null-Toleranz-Grenze für rechte Gewalt und Volksverhetzung zu setzen.

  17. Rosi Bachmann sagt:

    Alle Menschen sind gleich und haben die gleichen Rechte. Deutschland überaltert und junge Flüchtlingsfamilien mit Kindern sind gut für dieses Land. Dazu kommt noch, dass unser Land maßgeblich an den Kriegen in den Ländern aus denen die Flüchtlinge kommen beteiligt ist. Die westliche Welt verkauft Waffen in diese Länder und einige machen sich da ganz schön die Taschen voll. Und solange wie das nicht gestopt wird, genau so lange müssen wir auch die Menschen aufnehmen die aus diesen Ländern flüchten.

  18. marion sagt:

    Ich bin besorgt, denn meine Familie hat drei junge Eritreer aufgenommen – wenn ich in FB-Kommentaren sehe, welche braune Suppe in unserem Dorf köchelt, mache ich mir Sorgen um die Sicherheit der Jungs und fürchte, daß hier auch bald Steine fliegen.
    Ich träume immernoch mit Hannes Wader „Den Traum vom Frieden“

  19. Duke Meyer sagt:

    Der zunehmende Rassismus und die abnehmende Mitfühlbereitschaft (oder -fähigkeit?) offenbar großer – auf jeden Fall zu großer – Teile der Bevölkerung sind in der Tat besorgniserregend. Vor Hass geifernde Lynchjustiz-Träumer, gewaltbereite bis gewalttätige Randalierer und Brandstifter sind keine „besorgten Bürger“ oder „Kritiker“ von was auch immer, sondern brandgefährlich: in ihrer Verrohung, ihrer Hemmungsarmut, ihrer Verachtung gegenüber Menschen und allem, was menschliche Gesellschaft lebenswert macht. Globale Konzernpolitik bedroht unsere Demokratie von außen, die hasszerfressenen Angstbeißer, die nichts wissen, nichts lernen und nichts verstehen wollen, beschädigen unsere Gesellschaft von innen: als Opfer ihrer eigenen Unbeweglichkeit, die andere Opfer suchen, um sie unbeweglich zu machen. Traurige Zeiten für die Menschenrechte – doch einmal ausgedacht, ausgesprochen, erträumt und sogar ausprobiert, sind sie in der Welt und werden dort bleiben; mag ihre Installation hier beschädigt werden und dort noch verhindert, nichts wird sie wieder ungeschehen machen. Sie verwirklichen sich allerdings nicht von selber, und sie bleiben auch nicht von selber in Kraft – sie brauchen Einsatz, Hilfe und Unterstützung. Wie wir alle. Zusammen.

  20. Ich bin auch besorgt darum, daß harmlose Begriffe von neonazis okkupiert werden und fortan als Chiffre für fremdenfeindliches Gedankengut gelten. „Heimat“ ist auch so ein Beispiel.

    Ich habe mich selbst auch mal in Wort und Bild dazu geäußert:
    http://www.bilderbein.de/asylrecht.html

  21. Gudrun sagt:

    Ist hiermit unterschrieben!

  22. Michael Reinhardt sagt:

    Es ist erstaunlich, bemerkenswert und besorgniserregend, wie viele „besorgte Bürger“ in ihrer Sorge über besorgte Bürger einen Aufruf unterzeichnen, in dem sie ihre Besorgnis über „besorgte Bürger“ zum Ausdruck bringen möchten. Es ist die engstirnig arrogante Naivität, die nur die eigene als die einzige Meinung gelten läßt und für die Demokratie an der eigenen Haustür endet, die mich ängstigt.
    Sind nun, nachdem sich viele „Sorgen“ von „besorgten Bürgern“ als berechtigt zeigen, all die Politiker und gesellschaftlich Tätigen, welche diese Sorgen zunehmend öffentlich äußern, auch Nazis?
    Werden die Menschen, deren Wohnungen wegen Eigenbedarf gekündigt wurden und werden, die Menschen, die ICEs verlassen mussten, um Flüchtlingen Platz zu machen, mit Luftballons und Kuchen am Bahnhof stehen?
    Die hier so vehement geforderte Vielfalt, Toleranz und Offenheit darf nicht auf Kosten einer vernünftigen Differenzierung verloren gehen Es gibt Flüchtlinge mit Asylgrund und es gibt Einwanderer. Es gibt keine Obergrenze für Asyl, aber es gibt Bedingungen für Asyl und Einwanderung.
    Da es dem Aufruf an dieser Differenzierung fehlt, werde ich ihn nicht unterzeichnen.

    • Alexander Schestag sagt:

      Sehr geehrter Herr Reinhardt,

      Mit größtem Vergnügen möchte ich Ihre Ausführungen erwidern. Sie schreiben:

      „Es ist erstaunlich, bemerkenswert und besorgniserregend, wie viele „besorgte Bürger“ in ihrer Sorge über besorgte Bürger einen Aufruf unterzeichnen, in dem sie ihre Besorgnis über „besorgte Bürger“ zum Ausdruck bringen möchten. Es ist die engstirnig arrogante Naivität, die nur die eigene als die einzige Meinung gelten läßt und für die Demokratie an der eigenen Haustür endet, die mich ängstigt.“

      Mit diesem Absatz haben Sie sich in mehrfacher Hinsicht eigentlich schon komplett disqualifiziert. Erstens haben wir den Begriff „besorgte Bürger“ bereits im ersten Satz konkret definiert. Wenn wir dann auch noch schreiben „Wir beobachten 70 Jahre nach der Überwindung des Terror-Regimes der Nationalsozialisten wieder die Entstehung eines Klimas, in dem Menschen, die „irgendwie anders“ sind, abgelehnt und sogar offen bekämpft werden. Besonders große Sorgen bereitet uns die zunehmende Zahl von Anschlägen auf geplante und neuerdings sogar bewohnte Asylbewerber- und Flüchtlingsunterkünfte.“, dann sollte eigentlich auch dem Letzten klar sein, was wir meinen und dass das, was wir meinen, nichts, aber auch gar nichts mit Demokratie zu tun hat. Ihnen ist das offensichtlich nicht klar. Daher möchte ich es Ihnen gern nochmal näher erläutern. Es ist weder arrogant, noch naiv, noch undemokratisch, Hass und Gewalt gegen Flüchtlinge abzulehnen. Wenn Sie Hass und Gewalt dagegen für legitime demokratische Mittel halten, etwas durchzusetzen, dann haben Sie grundlegende Aspekte unserer Demokratie und unseres Rechtsstaats nicht verstanden.

      „Sind nun, nachdem sich viele „Sorgen“ von „besorgten Bürgern“ als berechtigt zeigen, all die Politiker und gesellschaftlich Tätigen, welche diese Sorgen zunehmend öffentlich äußern, auch Nazis? Werden die Menschen, deren Wohnungen wegen Eigenbedarf gekündigt wurden und werden, die Menschen, die ICEs verlassen mussten, um Flüchtlingen Platz zu machen, mit Luftballons und Kuchen am Bahnhof stehen?“

      Auch hier fehlt es nicht uns, sondern Ihnen an Differenzierung. Welche „vielen“ Sorgen sollen das sein? Sie nennen zwei Einzelbeispiele, von denen das eine – die Kündigung kommunaler Wohnungen wegen Eigenbedarfs – leicht auf dem Klageweg behoben werden kann, weil eine Kommune keinen Eigenbedarf anmelden kann, und das andere in meinen Augen eine Lappalie ist. Wissen Sie, wie oft ich in meinem Leben als Rollstuhlfahrer in Bus und Bahn schon nicht mitfahren konnte, weil wieder mal irgendwas nicht funktioniert hat? Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland täglich aus diversen Gründen vom ÖPNV oder von der deutschen Bahn nicht befördert. Das interessiert komischerweise niemanden, der nicht betroffen ist. Im Gegenteil. Wenn man als Rollstuhlfahrer darum bittet, den reservierten Rollstuhlplatz im Zug von Gepäck freizuräumen, wird man oft genug noch beschimpft, weil man ja „Extrawürste“ bekomme. Und da wollen Sie uns erzählen, dass sich mit diesem einen einzigen Vorfall „viele Sorgen“ der „besorgten Bürger“ als berechtigt zeigten, vielleicht sogar der Untergang des Abendlandes direkt bevorstehe? Machen Sie sich bitte nicht lächerlich!

      „Die hier so vehement geforderte Vielfalt, Toleranz und Offenheit darf nicht auf Kosten einer vernünftigen Differenzierung verloren gehen Es gibt Flüchtlinge mit Asylgrund und es gibt Einwanderer. Es gibt keine Obergrenze für Asyl, aber es gibt Bedingungen für Asyl und Einwanderung.
      Da es dem Aufruf an dieser Differenzierung fehlt, werde ich ihn nicht unterzeichnen.“

      Auch in diesem Punkt liegen Sie völlig daneben. Asyl ist ein bedingungsloses Grundrecht. Jeder Mensch, egal woher er stammt, darf in Deutschland Asyl beantragen, ohne dass der Antrag an Bedingungen geknüpft ist. Ob der Asylantrag begründet ist, wird im Asylverfahren entschieden.

      Kurz: Da es diese Differenzierung unter Asylsuchenden nicht gibt, fehlt sie auch dem Aufruf nicht.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und einige Missverständnisse, die übrigens typisch für „besorgte Bürger“ sind, aufklären. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

  23. flintisi sagt:

    es tut sehr weh

  24. Iris sagt:

    Ich unterschreibe das ganz klar

  25. Manfred Troll sagt:

    Ich kann verstehen, wenn sich Bürger Sorgen machen. Denn niemand wird wohl bestreiten, daß diese Katastrophe Schäden hinterlässt. Den Unterschied zwischen einen besorgten Bürger und einen Bürger mit rechter Gesinnung macht die Wortwahl aus dem Nazimilieu, die zügelose Verbreitung von Falschmeldungen und die menschenverachtenten „Lösungsvorschläge“. Wer sich auf deren Niveau begibt kann sich nicht beklagen, mit ihnen verglichen zu werden.

    Deshalb unterschreibe ich

    • NiLaterne sagt:

      Es gibt ja Lösungsansätze, es geschehen leider auch schlimme Sachen,auch in den lagern selbst.Ichmeine nicht Köln,da sind ja hinterher die Rechten vollend aus dem Ruder gelaufen. Mich stört,dass Deutschland keine mfassende Personalienfeststellung macht,mit der jede Person überprüft werden kann,wie Daumenabdruck. Viele Zustände innerhalb der Lager werden auch mit falschen Mitteln angegangen. Die Welt der Flüchtlinge ist ja leider nicht rosarot,nur weil sie es hier her geschafft haben. habe unter mehr erleutert. Ich bin gegen ein Kontigent, aber durchaus für Abschiebung wenn sie gerecht fertigt ist,inklusive einer Härteregellung. Schade, dass viele sich das nicht zu sagen trauen,weil sie meinen ihnen würde eine rechte gesinnung unterstellt. Mein „Schlachtruf“ lautet daher an vielen Stellen in Threats usw. : Ich bin lieber ein Gutmensch als RECHTS!

  26. Nataniel sagt:

    Wir, die Linken, wir sind die Guten.
    Und weil wir die Guten sind, wissen wir alleine, was auch für alle anderen Menschen richtig ist.
    Und wer nicht links ist und nicht unsere Meinung hat, der gehört nicht zu den Guten.
    Wer nicht links ist, der ist ein Nazi. Wer nicht unsere Meinung hat, ist auch ein Nazi. Denn wenn es keine Nazis wären, dann wären sie schließlich in der Linken organisiert. Also ist jeder, der nicht Mitglied bei „die Linke“ oder wenigstens bei den Grünen ist, ist ein Nazi.
    Und wer die Meinung von unseren linken Blogs nicht Wort-für-Wort nachsprechen kann, der ist auch ein Nazi.

    • Alexander Schestag sagt:

      Das mag zwar Ihre Meinung sein, die wir auch als solche anerkennen. Bloß behauptet das hier niemand. Was wollten Sie also nun eigentlich sagen?

  27. Stiffmaster sagt:

    ….und ich bin besorgt, nein sogar entsetzt über soviel Dummheit die hier verbreitet wird! Hier sollte mal die Zensur-Keule geschwenkt werden!

    • Alexander Schestag sagt:

      Das haben Sie jetzt schön argumentiert. Sehr sachlich und mit Fakten unterstrichen. Ich werde die Seite dann sofort löschen, damit ich meine Dummheit nicht mehr so offen zeige. Oh, wait …

  28. ANA & ANDA sagt:

    Auch wir sind besorgte Bürgerinnen: https://youtu.be/VgLixKKgCSY
    Danke für diese Aktion, wir unterschreiben gerne!

    Herzliche Grüße,
    ANA & ANDA

  29. Anika Wagner sagt:

    Besorgte Bürger wegen besorgter Bürger!
    #refugeeswelcome
    Anika & Maseltov(wuffwuff – weil (m)ein Hund auch nicht nach Migrationshintergrund differenziert)

  30. Jennifer K. sagt:

    Das unterschreibe ich gerne und für meinen Freund gleich mit

  31. Besorgte Bürgerin sagt:

    Danke für diese Seite.
    Ja, ich bin besorgt. Und besorgt um die ausgesprochenen Rufe nach „Begrenzung/ Aufnahmelimitierung/ Kontingent an Flüchtlingen“ machen mich sehr besorgt. Das ist doch kein Rock-Konzert oder Fussball – Event, bei dem ich die Tore wegen Überfüllung schließe. Seltsame Sorgen haben diese Bürger. Das Unmenschliche in diesen Menschenverwaltungstexten in den Medien macht mir Sorgen.
    Gruß von
    Besorgte Bürgerin

  32. Maik Lanfer sagt:

    Leider sehe ich auch mit erschrecken wie viele meiner Bekannten Rechtes Gedankengut mit sich rumschleppen. Ich kann es auch nicht glauben wie normal rechte Posts bei Facebook geworden sind ohne das sich die Leute dafür schämen.

  33. NiLaterne sagt:

    Ich unterschreibe. Bingerade auf so einer rechten Seite unterwegs. Und suchte was „besorgte Bürger“ bedeutet. Wie rechts doch viele denken.

  34. Christoph Friedrich sagt:

    Sind alle die an den Pegidademonstrationen teilnehmen Nazis, ich hoffe nicht. Viele sind wahrscheinlich nur politisch sehr ungebildet, das ist leider sehr verbreitet, da viele nur ihr kleines persönliches Schicksal kennen und nicht über den Tellerrand sehen können. Wenn die BRD nicht als leuchtendes Beispiel in Europa voran geht, wer soll es dann tun? Diese scheinheilige Volkstümelei kotzt mich persönlich an, deshalb unterschreibe ich gerne.

  35. Klemens sagt:

    Und zum Schluß will wieder keiner etwas davon gewußt und mitbekommen haben! Liebe besorgte Bürger von Pegida, AFD, NPD, CSU etc., ihr seit die Hetzer und Gewalttäter !!! Ihr seid alle mitverantwortlich, das die rechten rassistischen Gewalttaten passieren! Liebe besorgte Bürger, wie steht ihr zu der Charta der Menschenrechte ??? Ihr habt den Weg des Rechts verlassen, ihr seid das rechte Pack, täglich heizt ihr die negative Stimmung an, so seid ihr auch mitverantwortlich für die Gewalt und die rechte rassistische Stimmung, ihr tretet die Menschenrechte mit euren Füssen, ihr scheißt auf die Menschenrechte !!!

  36. Jetzt im Januar hat eine Dynamik eingesetzt, die nicht nur Besorgnis, sondern regelrecht Angst verbreitet. Menschen, die sich noch im Dezember für Flüchtlinge eingesetzt haben, kippen plötzlich um. Vorurteile, Verallgemeinerungen und Schuldzuweisungen werden plötzlich gesellschaftlicher Konsens. Rechtsradikale markieren wieder durch die Straßen.

    In der Zeitung lese ich, daß Neonazis Pfefferspray zum Schutz „deutscher Frauen“ verteilen. http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/657694/rechtsextreme-volkshilfe-verteilt-pfefferspray-an-deutsche-frauen

    Und dann lese ich, daß es für Frauen in Flüchtlingsheimen, die unter gewaltitätigen Männern leiden, gar keine Hilfe gibt. Selbst, wenn eine Journalistin mit viel Zeitaufwand allen infrage kommenden Stellen hinterhertelephoniert, kommt keine Lösung zustanden, sogar Frauenhäuser lehnen Frauen mit unklaren Aufenthaltsstatus ab. http://www.buzzfeed.com/jinamoore/frauen-fluechtlinge-gewalt%23.ru6Z4xNo

  37. Werner F. sagt:

    Gerade läuft auf einer anderen Website eine Diskussion zum Thema „besorgte Bürger“, an der ich mich beteiligt habe. Da ging es um die rechte Szene. In dem Zusammenhang fand ich diese Seite – und unterschreibe!

  38. Maik Lanfer sagt:

    Habe mehr Angst vor Rechten als vor allen Flüchtlingen dieser Erde. Deswegen meine Unterschrift.

  39. Stefan Loose sagt:

    Der Zentralrat der besorgten Nazis ist empört.

  40. Oliver K. sagt:

    „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die zu uns kommen, um hier in Sicherheit und Frieden leben zu können.“

    Wie wäre es zur Abwechslung sich mal dafür zu solidarisieren, dass die Gründe wegfallen, die die Menschen veranlasst zu flüchten? Besser ist es doch immer, die Ursache und nicht das Symptom zu heilen. Stecken wir Deutschen und Europäer doch mehr Energie in Krisenländer und sorgen dafür, dass nicht so viele Menschen zu uns flüchten müssen. Das wäre doch besser, als nur (nicht selten scheinheilig) bedingslos Asylanten zu befürworten. Ich möchte mal sehen, wieviele von den bedingungslosen Befürwortern immer noch so reden und schreiben, wenn jeder mindestens (je nach verfügbarer Wohnfläche) zwei oder mehr Asylanten bei sich zu hause aufnehmen muss. Es ist leicht, (blind) für etwas nur mit Worten einzustehen, wenn es eigentlich weit weg ist.

    • Alexander Schestag sagt:

      Natürlich müssen die Fluchtursachen beseitigt werden. Allerdings sind sie nun mal da, und die Menschen müssen leider fliehen. In der globalen Politik gibt es so gut wie niemanden, mit dem man sich solidarisieren könnte, um Fluchtursachen zu beseitigen. Das ist traurig, aber derzeit Realität. Ihre weiteren Vorwürfe der Scheinheiligkeit und der Blindheit sowie des „nur mit Worten“ einstehens sind unverschämt. Sie können gar nicht wissen, wer von uns und den Unterzeichnern was in dieser Sache tut.

    • Larissa sagt:

      Übrigens, zum „Asylanten in unsere Wohnung aufnehmen“:
      Bis dahin ist definitiv noch Zeit. Immerhin ist die Bevölkerungsdichte in den Niederlanden viermal so hoch und außerdem kommen in Deutschland auf 1000 Einwohner derzeit 2,1 Flüchtlinge.

  41. NiLaterne sagt:

    Natürlich müssen die Fluchtursachen beseitigt werden…Hahaha….wie scheinheilig. Vor zwei Jahren hätte das geschehen müssen,mindestens,vor zwei Jahren! Jetzt müssen wir sie reinlassen.JA!! Ändern kann etwas am Aufnahmeprozedere. Wenn jeder einzelne mindestens einen Daumenabdruck abgeben muss,kann sich niemand Leistung erschleichen,weil er seine Daten ein wenig ändert. Ich fände es auch icht verkehrt, wenn sie eine zugewiesene Wohnung mindestens für ein jahr nicht verlassen dürften,weil es dann keine Ghettoisierung gibt,die den Druck der Integration verhindert und auch das Lernen der hiesigen Sprache erschwert. Und es muss dringen ein Intergrationsbüchlein an jede Flüchtlingsfamilie ausgegeben werden,natürlich auf arabisch, wo unsere Sitten und Gedräuche enthalten sind, dann kann sich niemand mehr heraus reden, es nicht gewusst zu haben. Der Daumenabdruck,führt auch zu Abschiebungen,wenn jemand eben kein Flüchtling ist, weil die person sicher erkant sit.Gewählt wird in den Ländern, wie Syrien auchmit einem Daumenabdruck…Ergo,mit wenig Aufwand hat man Kontrolle und wird nicht überrannt. Ausgewiesen sollen Flüchtlinge sofort werden,wenn sie ihre Aufgabe,zBs für Ordnung zu sorgen,für Sraftaten,wie Vergewatigung oder Schikane anderer Flüchtlinge im Lager negativ auffallen, wer sonst wie durch Nötigung oder Vergewaltigung im Lager begativ auffällt, was alles kontrolliert werden kann,da man mit dem Abdruck auch diese Personen sicher bearbeitet werden können und wer die freiwilligen helfer bedroht, mss schon sofort gehen. Selbiges wird zur Zeit gar nicht geahndet. Also, grundsätzlich,ich bin NICHT besorgt,oder ängstlich. In unserem haus wohnt eine Flüchlingsfamilie. Sie ist fleißig und sehr lieb.
    Das was ich gerne geändert hätte habe ich beschrieben. Also, wenn eure Sorge ernst zu nehmen ist,dann bringt so etwas ins Rollen. Alles andere ist scheinheilig!!

    • Alexander Schestag sagt:

      Warum ist es scheinheilig zu fordern, dass Fluchtursachen beseitigt werden? Wollen Sie, dass die Menschen ewig unter Krieg und Verfolgung leiden? Ich bin für eine friedliche Welt, in der wir alle in Frieden miteinander leben können. Daher schreiben wir ja auch. „Wir solidarisieren uns mit allen Menschen, die zu uns kommen, um hier in Sicherheit und Frieden leben zu können. Wir erklären, dass wir Hass und Gewalt gegen diese Menschen entschieden ablehnen und dem aktiv entgegentreten. Wir setzen uns für ein vielfältiges und friedliches Zusammenleben aller Menschen ein.“. Kurz: Man muss beides tun, Menschen hier aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen. Man sollte aber auch bedenken, dass nicht jeder bei sich Flüchtlinge aufnehmen kann.

      • NiLaterne sagt:

        Es geht und ging mir darum,dass der Krieg nicht beendet werden müsste,denn das muss er,sondern darum dass da nicht richtiges getan wird.Inzwischen wütet auch da die IS. Gerde ist zwar ein Waffenstillstand beschlossen worden,er beendet aber nicht die Ursache dieses Krieges. Lächerlich,ich fand/finde ich den Aufruf man müsste….um dann zu sagen, wir nehmen kaum noch welche auf.Frankreich und Deutschland (deren Waffenindustrie und Lobby) verdienen doch gut am Krieg, krisenfeste Arbeitsplätze Inbegriffen.Wenn niemand Waffen liefern würde…, aber dann rollt der Rubeln nicht.
        Und inzwischen baut Ungarn eine Mauer,England eine Mauer….

  42. @Jakob_Jürgen sagt:

    *unterschreib*

  43. Marcel sagt:

    Ich lehne alles ab,was mit Gewalt und Radikalismus zu tun hat,dabei spielt es keine Rolle,ob man Links,rechtsradikal oder ein Salafist ist.Solange die Meinungen konstruktiv sind und die Menschen,das gesamte Volk nicht diffamiert ,keine Hetze gegen eine Menschengruppe betrieben und die Würde des Menschen nicht angegriffen wird,habe ich kein Problem mit anderen Sichtweisen.Rassisten,Salafisten und Neo Nazis schenken sich nichts und machen genau das,was ich ablehne.Es sollte einfach erlaubt sein, sich für oder gegen Flüchtlinge ( sachlich ) auszusprechen,ohne gleich in die radikale linke oder rechte Ecke gedrängt zu werden.
    *unterschreib*

    • NiLaterne sagt:

      Es geht und ging mir darum,dass der Krieg nicht beendet werden müsste,denn das muss er,sondern darum dass da nicht richtiges getan wird.Inzwischen wütet auch da die IS. Gerde ist zwar ein Waffenstillstand beschlossen worden,er beendet aber nicht die Ursache dieses Krieges. Lächerlich,ich fand/finde ich den Aufruf man müsste….um dann zu sagen, wir nehmen kaum noch welche auf.Frankreich und Deutschland (deren Waffenindustrie und Lobby) verdienen doch gut am Krieg, krisenfeste Arbeitsplätze Inbegriffen.Wenn niemand Waffen liefern würde…, aber dann rollt der Rubeln nicht.
      Und inzwischen baut Ungarn eine Mauer,England eine Mauer….

    • NiLaterne sagt:

      Nein,das ist nicht egal. Radikalisierte Gruppen schaden immer. Salafisten sind dabei genauso fatal,wir die christlichen Fundamentalisten in den USA(Bibelbelt) die mal eben eine Abtreibungsklinik sprengen oder deren Ärzte töten. Salafisten wollen alle anders Gläubigen töten. Solche und andere Gruppen, sind für keine Gemeinschaft gut,als nur deren alleinig und isolieren sich dadurch vom Rest.Auch Rechtradikalität tötet, wie bei der NSU, oder die Linksradikalen,die sich zwar „nur“ am Eigentum vergehen, aber dabei vergessen dass auch das oft Menschen sind die dafür viel Arbeitszeit investierten und nun wegen Vandalismus etwas für sie wertvolles verlieren.Wobei Menschentöten,dass widerlichste ist.
      Ansonsten müsste mal eine Diskussion darüber stattfinden was den links von der Mitte ist,was rechts von der Mitte ist und was denn überhaupt Mitte ist. Flüchtlinge haben in dieser Debatte nichts zu suchen, bzw das Gespräch über sie. Flüchtlinge sind Menschen die aus Kriegsgebieten kommen, oder wegen langer Dürren nichts mehr haben.Letztere heißen dann Wirtschaftsflüchtling. Aber sie verhungern! Und dürfen nicht flüchten? Das ist schon zum Kotzen.

  44. Larissa sagt:

    Die Pegida schreit ja ständig ihre Verschwörungstheorien raus (von wegen Lügenpresse, korrupte Regierung, …). Es ist aber bewiesen, dass Verschwörungstheoretiker unterdurchschnittlich intelligent sind, was eigentlich nicht verwunderlich ist…

    • @Larissa? Ist es das? – Ich wäre vorsichtig mit dem Begriff Intelligenz in diesem Zusammenhang. Selbst (formale) Bildung ist nicht unbedingt ein Kriterium. Das Weltbild scheint sich eher abseits dieser Eigenschaften zu formen. Selbst die (scheinbar?) mangelnde Rechtschreibung der Schreihälse auf Facebook sollte man nicht unbedingt als Bewertungskriterium heranziehen, auch wenn sie häufig auffällt.

      Mein Eindruck ist eher, daß ein verengtes Weltbild und ein Mangel sowohl an Empathie als auch an Reflexion eine wesentliche Rolle dabei spielen, ob man menschenverachtendes Zeug rauströtet und/oder sich an Verschwörungstheorien und ihrer Verbreitung beteiligt. Und das sind alles Dinge, die man weder mit Intelligenz noch mit formaler Bildung bekommt.

      • Henrike sagt:

        @Sabine und @Larissa
        Ja, ich gebe Sabine Recht: es gibt viele intelligente, auch sozial gefestigte und engagierte Leute in dieser Szene.

  45. Karl Rossmann sagt:

    zum Begriff besorgter Bürger fällt mir nur ein Zitat ein:
    „Ich habe keine Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“ (Adorno)

  46. Helmut Laupus sagt:

    Unter dem frischen Eindruck der erfolgten Kommunalwahlen in Hessen unterschreibe ich aus vollster Überzeugung diese Erklärung.
    Es mag sein, dass nicht jeder AFD-Wähler oder Pegida-Marschierer ein Nazi ist. Aber jeder Einzelne vermehrt den Nährboden des braunen Sumpfes, den wir überwunden glaubten.

  47. Henrike sagt:

    Hallo,
    mir geht es ähnlich wie vielen hier. Ich unterschreibe.
    Auch ich bin ein besorgter Bürger – mich sorgt die rechte Szene, die immer gewaltbereit erscheint (und nicht selten Gewalt ausübt, verbal und tatkräftig) – seit Jahrzehnten. Ich habe das Gefühl, dass sie kaum in Frieden leben wollen (außer mit gleichgesinnten). Der Unfriede richtet sich mal gegen Politiker, mal gegen einfach andere (sehen anders aus, leben anders, sprechen anders – im Übrigen auch oft Deutsche), letztendlich gegen die öffentlichen Medien. Wovor haben diese starken Männer und Frauen Angst, die anderen so gerne Angst machen (vor Kopftüchern, fremder Sprache, Essen, Hautfarbe, Kultur?).

    Was diese Strömung anrichtet, kann man deutlich in Ungarn und Polen sehen.
    Ich bin sehr besorgt um unsere Demokratie, Parteienvielfalt, Meinungsfreiheit, freies Leben, Pressefreiheit, Gewaltenteilung, Vielfalt in Religion und Weltanschauung…).
    In meiner Teeniezeit vor 20 Jahren haben sie mir schon Angst gemacht, wenn sie in Gruppen auftraten, alkoholisiert, Wirten die Sanitäreinrichtungen zerschlugen, Leuten Angst machten, oder sich prügelten. Ich habe das Gefühl, dass es nicht besser, sondern deutlich schlechter geworden ist.
    Hier verstehe ich tatsächlich nicht, warum es weder Politik noch Gesellschaft gelingt, dieser Gewalt den Boden zu entziehen. Wahrscheinlich bin ich zu pazifistisch, ideologisch eingestellt, aber ich mag meine rosarote Brille nur ungern abgeben.
    Im Übrigen sehe ich gerade in der Debatte um Ausländer aus der Mittelmeerregion Parallelen zwischen dem Weltbild dieser und den Rechten – für sie hat auch die Familie einen hohen Stellenwert, wie es die Rechten so gern hochhalten. Es gibt durchaus eine Basis der Verständigung, sie müssen sich nur trauen.

  48. Jürgen B. sagt:

    Ich befürchte das es noch schlimmer wird.

  49. TS sagt:

    Ich bin entsetzt über diese Entwicklung und hoffe, dass diese Unterschriftenliste sehr lang wird und niemals endet!

  50. Frank Frei sagt:

    http://www.deutscheopfer.de/

    „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft“…
    der letzte Biodeutsche knipst das Licht aus…..

    • Alexander Schestag sagt:

      Toleranz ist auch nicht genug. Wir brauchen Akzeptanz, Neugier und Freude im Umgang mit dem Fremden. Ich möchte hierzu den Erfinder von Star Trek, Gene Roddenberry, zitieren:

      „Star Trek was an attempt to say that humanity will reach maturity and wisdom on the day that it begins not just to tolerate, but take a special delight in differences in ideas and differences in life forms. If we cannot learn to actually enjoy those small differences, to take a positive delight in those small differences between our own kind, here on this planet, then we do not deserve to go out into space and meet the diversity that is almost certainly out there.”

      Sie sind da ganz weit von weg. Übrigens: Falls Sie es nicht verstehen, empfehle ich Google Translate.

      Und was Ihren Link angeht: Die Kriminalität ist durch Flüchtlinge nicht gestiegen. Das ist mittlerweile vom BKA höchstselbst bestätigt.

    • „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ – Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann.

      Und wie so oft, hat er recht, der olle Goethe.

      Was ist bitte ein „Bio-Deutscher“? Wieviele Generationen zurück muß man deutsche Vorfahren gehabt haben, um als solcher zu gelten? Alle mit einem Stammbaum von „Deutschen“, der bis 1871 zurück geht? Oder noch länger?

      Vor 1000 Jahren gab es noch gar keine Deutschen. Der Begriff bzw. seine Vorformen bezeichneten ursprünglich – regelmäßig belegt ab dem 15. Jahrhundert, nur vereinzelt auch früher – „zum Volk gehörig“, wobei das Adjektiv zunächst die Dialekte des kontinental-westgermanischen Dialektkontinuums bezeichnete.

      Ein föderaler deutscher Staat entstand erstmals mit der Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871.

      (Quelle für die Fakten: Wikipedia: Deutschland; Stand des Artikels: 13. September 2016 um 15:35 Uhr.)

      Und wer sagt, daß in weiteren 500 bis 1000 Jahren genau dieselben Staaten und Staatsgrenzen (wenn überhaupt) existieren wie heutzutage? Staaten kommen und gehen, Grenzen werden gebaut und wieder eingerissen. Staaten sind Menschengebilde, keine von der Natur vorgegebenen Lebensbedingungen (und selbst die können sich ändern).

      Letztendlich geht es mit dem Begriff des „Bio-Deutschen“ doch nur darum, die eigene (scheinbar!) heterogene Gruppe besserzustellen als andere: „Die da sind weniger wert als wir!“ So fängt Faschismus an, mit genau diesem Satz. Aber es gibt keine höher- und niedrigwertigen Menschen. Es gibt nur Menschen, und alle sind gleich viel wert. Alle können Potential bedeuten oder auch Probleme. Oder beides. Das ist egal. Es ändert ihren Wert immer noch nicht.

      Für das, was Sie „bio-deutsch“ nennen, gibt es ein anderes, bekannteres Wort. Es heißt Rassismus.

  51. NiLaterne sagt:

    Ich fühle mich ein wenig erinnert,an die Zeit als die Gastarbeiter kamen.Sie wurden tatsächlich zu nächst gettoisiert. Man sollte ihnen nie zutief in die Augen gucken,sonst würde man ihnen verfallen….Wir haben in unserer Stadt viele „Ausländer“, Spanier, Italiener, Engländer, Portugiesen, und auch muslimische Türken.In unserem Umkreis gibt es vier Moscheen,davon ein größere, den anderen sieht man es von außen kaum an. Natürlich tragen viele ein Kopftuch,viele aber auch nicht. Ich habe noch NIE eine Burka tragende Frau gesehen,noch nie eine Vollverschleierte. Ich weiß,dass man versucht hat solche Frauen in Deutschland zu photographieren, mit NULL Erfolg. Man musste ins Archiv gehen für ein Foto.Und trotzdem herrscht ein Furcht davor dass es in meinen Augen widerlich ist, gewinnt die AfD an Anhängern da wo gar keine Muslime wohnen, haben sogar ehemalige Gastarbeiter Angst dass ihr Deutschland kaputt gemacht wird.
    Für mich ist das nicht verständlich!Aber ich weiß ja auch wie es geht…

  52. Doro sagt:

    Unterschreibe ich sehr gerne. Mir macht der Rassismus große Sorgen. Wird die Menschheit denn nie dazulernen?!

  53. Marcus Lange sagt:

    Ich unterschreibe gerne.
    Ich bin besorgt darüber das in Regionen Deutschlands (in denen ich auch selbst lebe) sich Menschen über Zuwanderung beschweren in denen es faktisch keine Zuwanderung gibt, in denen der Ausländeranteil der Bevölkerung winzig klein ist, aber das Problem was herbeigeredet wird vom rechten Block riesig dargestellt wird.
    In manchen Städten Deutschlands habe ich mehr Angst vor diesen sog. „besorgten Bürgern“ als vor türkischstämmigen Mitbürgern. Ich als Blonder, junger Mann, von „besorgten Bürgern“ angepöbelt, von türkischstämmigen Mitbürgern jedoch sehr zuvorkommend und freundlich behandelt.
    Da frage ich mich wer hier eher zum „Problembürger“ gehört…

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